Lattich

Lactuca sativa

Lattich, auch Römersalat oder Romana-Salat genannt, ist heute vor allem als frischer, knackiger Salat bekannt. Früher wurde Lactuca sativa jedoch auch als Heilpflanze geschätzt. Besonders der Römersalat enthält wertvolle Mineralstoffe, Vitamine, Ballaststoffe und Bitterstoffe. Traditionell wurde Lattich unter anderem wegen seiner kühlenden, beruhigenden und verdauungsfördernden Eigenschaften verwendet.

Steckbrief

aufgeblühte Lattichpflanze
  • Botanischer Name: Lactuca sativa
  • Deutscher Name: Lattich, Römersalat, Romana-Salat
  • Pflanzenfamilie: Korbblütler
  • Herkunft: Mittelmeergebiet
  • Vorkommen: heute weltweit verbreitet und ganzjährig erhältlich
  • Standort: gedeiht auch in unseren Breiten gut, unter anderem in Frühbeeten, Gewächshäusern und im Freiland
  • Wuchsform: einjährige Pflanze mit rosettenartig angeordneten Blättern
  • Wuchshöhe: bis etwa 40 Zentimeter
  • Gewicht: bis etwa 300 Gramm pro Pflanze
  • Blüte: gelber Blütenstand
  • Verwendeter Pflanzenteil: Blätter und Milchsaft
  • Besonderheit: Der Gattungsname Lactuca verweist auf den milchigen Pflanzensaft.

Lactuca sativa ist eine einjährige Pflanze mit rosettenartig angeordneten Blättern. Anfangs wachsen die Blätter dicht gedrängt. Genau diese Wuchsform wird bei der Ernte geschätzt. Sobald die Pflanze zu blühen beginnt, streckt sich der Trieb; der Salat „schiesst“ und bildet einen gelben Blütenstand.

Heute unterscheidet man mehrere Varietäten dieser Salatart. Neben dem bekannten Kopfsalat gehört auch der Römische Salat oder Romana-Salat dazu. In der Schweiz ist er unter dem ursprünglichen Namen Lattich bekannt. Seine länglichen Blätter sind dicker und fester als die des Kopfsalats. Sie schmecken kräftiger und je nach Sorte leicht nussig.

Früher wurden die Blätter des Lattichs zusammengebunden, damit das Innere hellgrün und zart blieb. Darauf verweist auch die Bezeichnung Bindesalat. Moderne Züchtungen bilden von selbst dicht stehende Blätter.

Rezepte mit Lattich

Wissenswertes

Lattich besteht zu einem grossen Teil aus Wasser und gilt deshalb als leichte Sommerspeise. Gleichzeitig enthält er wertvolle Mineralstoffe, Vitamine, Ballaststoffe, Bitterstoffe und Chlorophyll. Seine knackigen Blätter, der kräftigere Geschmack und die vielseitige Verarbeitung machen ihn zu einem beliebten Salat- und Gemüseklassiker.

Dies sind allgemeine Informationen. Für eine individuelle Beratung wenden Sie sich an eine Fachperson.